5 November 2014 - 04:48
Irans Vizeaußenminister: IS ist ein Zögling des Mossad

Der iranische Vizeaußenminister für arabische und afrikanische Angelegenheiten Hossein Amir-Abdollahian hat die extremistische Terrorgruppe IS als einen Zögling des israelischen Geheimdienstes Mossad bezeichnet.

In einem Gespräch mit der libanesischen al-Ahed News Website erklärte er am Montag: "Einige regionale bzw. internationale Nachrichten- und Sicherheitsdienste versuchen durch das "Reverse Engineering"-Projekt (Projekt zur Rekonstruktion) die Nahost-Region zu zerstören. Auch die künstliche Revolution in Syrien findet im Rahmen dieses Projektes statt." Der iranische Vize-Außenminister bekräftigte in diesem Gespräch die Unterstützung der libanesischen Hisbollah und der palästinensischen Widerstandsbewegungen Hamas und Islamischer Dschihad durch den Iran und sagte daraufhin im Zusammenhang mit den IS: "Die IS-Extremisten werden vom israelischen Regime militärisch und finanziell unterstützt. Sie reisen stets unbehindert in die besetzten Gebiete (Israel) ein,  und es gibt keinen Unterschied zwischen der al-Kaida und dem IS."  Er fügte hinzu, dass der Iran die Unterstützung der irakischen Regierung und Nation beim Kampf gegen den takfiristischen Terrorismus als eine menschliche, islamische und internationale Pflicht ansieht.